Jindřichův Hradec

offizielle Webpräsentation des staatlichen Schlosses

Wichtig! Bis zum Ende Mai ist die Trasse A dank der neuen Installation teilweise mit der Trasse C kombiniert.

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Historie der Burg und des Schlosses

Die älteste Historie

Das Areal der Burg und des Schlosses Jindřichův Hradec wurde auf der Stelle einer slawischen Burgstätte erbaut, deren Existenz an diesem Ort schon in dem 10. Jh. die archäologische Forschung belegte. Die Burgstätte war eine von den Grenzburgen - ein Punkt des so genannten "Burggebildes". Dieser System der strategischen Burgen wurde von den Herrschern der Dynastie der Přemysliden schrittweise erbaut und bildete die  Grundlage für die Herrschaft in dem Böhmischen Fürstentum und später Königreich. Ein alter Handelsweg führte von Südeuropa durch diesen Ort wahrscheinlich schon in dem 9. Jh. Der Weg betrat das Böhmische Fürstentum durch das sog. Landestor, wo die Witigonen am Ende des 12. Jh. die Burg Landštejn erbaut hatten. Die hiesige Burgstätte, auf einem Felsen erbaut und nah der Furt durch den Fluss Nežárka (Naser), bildete ein wichtiges Mittelpunkt des Handelsweges, welcher die Sicherheit und Hinterland für den Handel leistete sowie auch die brauchbaren Handwerke.

 

Ankunft der Witigonen

Der Bau der steinernen Burg, welche in der ältesten beibehaltenen Nachricht von 1220 „Novum castrum“ (Neue Burg) erwähnt wird, ist mit dem Namen Jindřich Vítkovec (Heinrich Witigon) verbunden. Jindřich war der Gründer des selbstständigen Familienzweiges der Witigonen und benutzte die goldene Rose auf blauem Grund als sein Wappen. Zu der Zeit wurden der schwarze Turm und das anliegende Palais erbaut und es wurde auch das Verteidigungswerk verstärkt. Die ganze mittelalterliche Bauentwicklung zielte einerseits auf die Verteidigungsfähigkeit der Burg und deren einzelnen Gebäuden und andererseits auch auf das repräsentative Aussehen hin. Die Vertreter der Familie der Herren von Hradec übten schon am Ende des 12. Jh. die bedeutenden Ämter an dem fürstlichen und später königlichen Hof, sowie auch die wichtigen Landesämter aus. Das alte Palais wurde in mehreren Umgestaltungen schrittweise vergrößert. Seine gegenwärtige Ausdehnung entstand während der letzten spät-gotischen Umgestaltung am Ende des 15. Jh. Das zweite gotische Palais stand an Stelle des heutigen Spanischen Flügels…

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